Mit Achtsamkeit in Führung: Was Meditation für Unternehmen bringt 
Freitag, 19. September 2014 - Bücher
Heute mal wieder eine Meldung in eigener Sache: Am 23. September erscheint das Buch "Mit Achtsamkeit in Führung - Was Meditation für Unternehmen bringt", das ich gemeinsam mit Paul J. Kohtes geschrieben habe. Darin zeigen wir, wie Meditation zu einem strategischen Baustein für die Organisationsentwicklung werden kann. Das Buch liefert einen Überblick über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkung von Meditation, stellt gängige Methoden vor und entwickelt Implementierungsstrategien für das betriebliche Gesundheitsmanagement, die Burnout-Prophylaxe bzw. -Behandlung, die Führungskräfteentwicklung und die Förderung persönlicher und fachlicher Fähigkeiten. Best practices aus Unternehmen wie PUMA, dem WDR, der hessischen Verwaltung sowie aus den Bereichen Vertrieb, Versicherungen, Coaching und Resilienzförderung zeigen, wie Firmen Meditationsprogramme entwickeln können, die im Einklang mit ihren unternehmerischen Erfordernissen stehen. Personalvorstände, Human-Reccources-Verantwortliche, Personalentwickler, Berater, Coaches und alle im beruflichen Gesundheitswesen Tätigen finden in dem Strategiebuch den State of the Art der Forschung und das notwendige Fachwissen, um adäquate Angebote zu Meditation und Achtsamkeit im betrieblichen Umfeld zu realisieren.
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Wie gelingt Kommunikation? Event am 14.-16. November 2014 
Donnerstag, 18. September 2014 - Veranstaltungen
Kommunikation ist das "Medium", das Menschen miteinander verbindet und Dinge möglich macht, und das gilt nicht nur für die Arbeitswelt. Die Herbstakademie Frankfurt, die von EnlightenNext, einem Verein, der sich der Kultur- und Bewusstseinsentwicklung verschrieben hat, dem anthroposophischen Magazin info3 und dem Integralen Forum, einem Verein zur Erkundung integraler Philosophie und Praxis, gemeinsam ausgerichtet wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Wie gelingt Kommunikation? Vernunft, Intuition - Wir und die Welt". Seit der ersten Akademie im Jahr 2006 haben die Veranstalter über die Jahre eine besondere Kommunikationskultur entwickelt, die "Evolutionären Dialoge". Verschiedene Prinzipien erleichtern es dabei den an einem Gespräch Beteiligten, aus einem Raum der Verbundenheit, der wechselseitigen Bezugnahme und der Aufgeschlossenheit für die Entstehung von Neuem heraus miteinander zu kommunizieren. In diesem Jahr werden sich auch die inhaltlichen Impulse des Events, das vom 14. bis 16. November in Oberursel bei Frankfurt stattfindet, um diese Kommunikationskultur drehen. Dabei geht es vor allem um Evolution in der Kommunikation und die dialogische Emergenz einer neuen Kultur. In einem Forum wird außerdem der Bezug von Kommunikation und Kunst, Meditation sowie der Arbeitswelt diskutiert werden. Ich selbst werde bei der Veranstaltung eine Einführung in verschiedene Perspektiven von Kommunikation geben, die Gesprächsbeziehungen in einen weiteren Raum des Möglichen bringen.
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Freude im Job hält länger fit 
Mittwoch, 17. September 2014 - Studien
Nicht die Belastung durch die Arbeit, sondern der Missmut über den Job könnte es sein, die Arbeitnehmer in einen frühen Ruhestand treibt. So stellt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung fest, dass nicht etwa diejenigen früher in Rente gehen, die in besonders anstrengenden Berufen arbeiten, sondern eher Menschen, die von einer schlechten Arbeitsqualität betroffen sind, worunter die "Gesamtheit aller auf den Arbeitenden einwirkenden Anforderungen und Arbeitsbedingungen" fallen. 2010 waren 47,5 Prozent der Neu-Rentner Vorruheständler, 2011 sogar 48,1 Prozent.
Wer seinen Job mag, hält länger durch, WiWo 12.9.14


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Mehr als die Hälfte aller Überstunden wird für lau geleistet 
Dienstag, 16. September 2014 - Studien
Überstunden sind nicht nur lästig. Richtig ärgerlich wird es, wenn sie auch weder bezahlt noch durch Freizeit vergütet werden. Laut einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung leisten die deutschen Arbeitgeber für nicht einmal die Hälfte der von ihren Angestellten erbrachten Mehrarbeit einen Ausgleich. Die gut 38 Millionen Erwerbstätigen erbrachten im 2. Quartal 2014 im Schnitt je 11,9 Überstunden - aber nur fünf wurden im Schnitt auch vergütet. Die Gesamtzahl der unbezahlten Arbeitsstunden lag im 2. Quartal bei 262 Millionen.
Arbeitgeber zahlen nicht mal jede zweite Überstunde, Karrierespiegel 3.9.14


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Und ewig grüßt der Stress 
Montag, 15. September 2014 - Studien
Jeder dritte Deutsche fühlt sich am Arbeitsplatz dauerhaft unter Stress, so die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Zeit Online. Unter den Berufsanfängern klagen sogar 41 Prozent über ständige Überlastung. Als Gründe nennen die Befragten ein zu hohes Arbeitspensum (42 Prozent), mangelnde Anerkennung und Wertschätzung (39 Prozent), ein schlechtes Betriebsklima (39 Prozent), ständige Erreichbarkeit (34 Prozent), mangelhafte Kommunikation (29 Prozent), Stress durch einen unsicheren Arbeitsplatz (24 Prozent), nicht abgegoltene Überstunden (22 Prozent) und fehlende Perspektiven und Weiterentwicklungsmöglichkeiten (20 Prozent).
Jeder Dritte leidet dauerhaft unter Stress, Zeit online 3.9.14


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Schwarmintelligenz ernst nehmen 
Freitag, 12. September 2014 - Management
Die Idee von der Schwarmintelligenz hat in der Wirtschaft Hochkonjunktur. Firmen gründen Innovationsplattformen, mit denen sie ihre Kunden in die Weiterentwicklung ihrer Produkte einbinden. Die "Weisheit der Vielen" wird immer öfter zur Management-Strategie erkoren, zumal sich statistisch zeigt, dass mit der wachsenden Zahl der Feedbacks eine Verbesserung von Lösungsqualitäten einher geht. Der Harvard Business Manager indes lässt es sich nicht nehmen, einen Blick darauf zu werfen, dass viele der gegenwärtig praktizierten Vorstöße eher Kosmetik denn ernst gemeinte Transformation bedeuten. Der Beitrag verweist auf eine Definition des Verhaltensbiologens Professor Jens Krause, derzufolge Schwarmintelligenz von Individuen lebt, "die unabhängig voneinander Informationen sammeln und diese in sozialen Interaktionen verarbeiten und zusammenführen, was dann in der Lösung eines kognitiven Problems mündet". Gerade die propagierte Unabhängigkeit aber dürfte Unternehmen im Kern ihrer bisherigen Organisationsstrukturen treffen, denn, so der Beitrag weiter: "Firmenwikis und andere Plattformen mögen gute Foren sein, den gedanklichen Austausch in großen Organisationen zu ermöglichen. Das sind Ansätze, aber Schwarmintelligenz darf weder auf postmoderne Kommunikationsformen noch auf kollaboratives Arbeiten in der Cloud reduziert werden. Wollen wir ernsthaft und seriös diesen Begriff diskutieren und anwenden, dann müssen wir uns davon lösen, ihn primär als technische Möglichkeit des gemeinsamen Arbeitens zu interpretieren oder gar als populärwissenschaftlichen Modebegriff für eine stochastische Gesetzmäßigkeit zu missbrauchen. Stattdessen sollten wir uns darauf besinnen, tatsächlich mehr den Schwarm und damit die Mitarbeiter und deren Führung in den Brennpunkt zu rücken und diesen zur Lösung kognitiver, komplexer Probleme und Herausforderungen zu nutzen." Diese Formen der Freiheit und auch Selbstverantwortung zu kultivieren, bräuchte ein gänzlich neues Denken, das Loslassen liebgewonnener Hierarchien und den Mut, sich auf absolutes Neuland vorzuwagen.
Warum Schwarmintelligenz falsch verstanden wird, HBM 18.8.14


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Freizeit = Fernsehen + Regeneration + soziale Kontakte 
Donnerstag, 11. September 2014 - Studien
Die Freizeit der Deutschen, wie sie von British American Tobacco im Freizeit-Monitor erfasst wird, ist alles andere als spektakulär. Jedes Jahr werden für den Monitor rund 3.000 Personen befragt, mit welchen Dingen sie ihre freie Zeit verbringen. Insgesamt hatten die Bundesbürger im Schnitt 2013 an Werktagen 3 Stunden und 49 Minuten Freizeit, was gegenüber 2010 einen Rückgang um 14 Minuten bedeutet. Sonderlich kreativ scheinen die Deutschen in ihrer Freizeitgestaltung nicht zu sein. Ihr liebstes Hobby (für 96 Prozent) ist Fernsehen, gefolgt von zu Hause telefonieren (88 Prozent), Radio hören (88 Prozent), Zeitungen/Zeitschriften lesen (75 Prozent) und Gedanken nachgehen (71 Prozent) bzw. sich mit der Familie beschäftigen (71 Prozent). 67 Prozent ist es wichtig, über Dinge nachzudenken oder sich mit dem Partner zu beschäftigen. 56 Prozent widmen sich ihren Mail. Auch Faulenzen/Nichts-tun (52 Prozent) und spontan etwas zu tun, worauf man Lust hat (50 Prozent) stehen recht hoch im Kurs.
Freizeit-Monitor 2013

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Roboter sind als Boss beliebt 
Mittwoch, 10. September 2014 - Studien
Würden Sie sich von einem Roboter sagen lassen, was Sie im Job tun müssen? Und dessen Anweisungen vielleicht sogar lieber folgen, als wenn Ihnen ein menschlicher Vorgesetzter Ihre Aufgaben zuweist? Der Gedanke, dass es so sein könnte, wirkt im ersten Moment sicher mehr als abstrus. Ein Experiment am MIT zeigt jedoch, dass dies in bestimmten Tätigkeitsbereichen unsere Zukunft sein könnte. Die Wissenschaftler bildeten Arbeitsgruppen, die sich aus je zwei Menschen und einem Roboter zusammensetzten und verschiedene Aufgaben erfüllen mussten. In einer Gruppe verteilte ein Mensch die Aufgaben, in einer anderen ein Roboter, in der dritten entschied eines der menschlichen Teammitglieder selbst, was es tun wollte, und das andere folgte den Anweisungen des Roboters. In der Gesamtbetrachtung zeigte sich: "Wenn der Roboter die Aufgaben zuteilte, arbeiteten die Teams nicht nur effizienter - ihnen gefiel diese Lösung auch besser. Die Mitglieder jenes Teams, das sich ausschließlich nach den Anweisungen der Maschine richtete, fand die Zusammenarbeit außerdem harmonischer und effizienter." Ein möglicher Grund für die Zufriedenheit mit der Disposition durch die Maschine könnte sein, dass Roboter die Aufgaben ohne Befindlichkeit und Emotionen vergeben - dadurch könnten typische zwischenmenschliche in ihrer negativen Ausprägung wegfallen. Die Frage ist allerdings auch, bei welchen Zielgruppen und Tätigkeiten dieses Modell wirklich funktioniert. Bei eher einfachen und standardisierten Arbeitsabläufen, die wenig individuelle Gestaltungsfreiheit haben, ist es vielleicht noch gut nachvollziehbar, dass ein Roboter als neutrale Instanz positiv bewertet wird. Aber was ist mit all den eher kreativen, strategischen oder analytischen Aufgaben, die Arbeitnehmer auch in ihrer Individualität fordern?
Wenn der Roboter die Befehle gibt, WiWo 27.8.14

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