Jenseits des Mainstream - mit unkonventionellen Ideen siegen 
Donnerstag, 24. August 2006 - Success Stories
Mach's doch mal anders! Das möchte man vielen Unternehmen und Managern zurufen, die auch in Phasen, in denen ihr Geschäftsmodell Schwächen zeigt, eingefahren an früher einmal Bewährtem festhalten. Der Weg aus der Sackgasse: Man muss das Rad nicht neu erfinden. Oft reicht es, alte Ideen durch unkonventionelle Ergänzungen weiterzuentwickeln. So berichtet die Financial Times Deutschland in ihrem Beitrag "Die Zukunft wird anders" von erfolgreichen Unternehmern, die dem Kampf um Marktanteile mit Kreativität trotzen. Da wirbt eine Buchhalterin mit einem Sonderservice am Abend oder Wochenende, ein Konditor backt nicht mehr nur Torten, sondern beliefert Firmen mit edlem Gebäck für den Konferenztisch und ein Kieferorthopäde bastelt aus einem eintönigen Wartezimmer das Cockpit der Enterprise, um seine junge Klientel zu begeistern. Die Beispiele haben alles eines gemeinsam: Es sind Einzelunternehmer, die ihre Einfälle schnell und konsequent in die Tat umsetzen können, ohne lange Entscheidungswege in Kauf nehmen zu müssen. Eine Anregung auch für die großen Player, sich wenigstens in Teilen von der Konventionalität zu verabschieden, um Raum für Neues entstehen zu lassen.
"Die Zukunft wird anders", FTD 22.8.06

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Verbesserte Kommunikation kann Krankenstand senken 
Freitag, 4. August 2006 - Success Stories
Das communication college, Anbieter von PR-Weiterbildungen, beleuchtet in einer Pressemitteilung, dass sich in Unternehmen in Folge einer verbesserten Kommunikation krankheitsbedingte Fehlzeiten reduzieren lassen. Im Beispielfall konnte ein mittelständisches Unternehmen durch die Einführung regelmäßiger Abteilungsmeetings, die Einbeziehung der untersten Führungsebene in den Umlauf formaler Informationen (Pressespiegel, Führungskräfteverteiler), die Einrichtung von Beschwerdebriefkästen sowie durch ein System zur Vorgesetztenbeurteilung den Krankenstand in neun Monaten um zwölf Prozent senken. Zwar lässt sich ein direkter Zusammenhang zwischen der verbesserten Gesundheitsrate und den Kommunikationsmaßnahmen wissenschaftlich nicht nachweisen. Die Tatsache, dass viele kranke Mitarbeiter als Gründe für ihre Fehlzeiten eine konfliktbelastete Kommunikation unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern nannten, legt jedoch nahe, dass die genannten Kommunikationsmaßnahmen zu einer Besserung des Arbeitsklimas beigetragen haben.
Pressemitteilung des communication college

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Globetrotter: Authentizität als Geschäftsmodell 
Montag, 24. Juli 2006 - Success Stories
Würden Sie, wenn Sie den Mount Everest besteigen wollen, Ihre Ausrüstung in einem Laden kaufen, dessen Verkäufern man es anmerkt, dass sie mit Survival-Touren und Trekking nicht viel am Hut haben? Der Outdoor-Spezialist Globetrotter würde das seinen Kunden niemals zumuten und beschäftigt deshalb im Verkauf nur Experten, für die die Natur quasi das zweite Zuhause ist. Die intensive Beratung durch Profis, die schon einmal ein paar Stunden in Anspruch nehmen kann, hat natürlich ihren Preis. So liegen bei Globetrotter die Personalkosten mit rund 20 Prozent etwa doppelt so hoch wie bei der Konkurrenz. Andererseits können sich die Weltenbummler und Expeditions-Freaks über die Entwicklung ihres Umsatzes - im Gegensatz zu vielen anderen Einzelhändlern - auch nicht beklagen. Seit 1999 beispielsweise hat sich dieser von damals 60 Millionen Euro auf nunmehr 118 Millionen Euro fast verdoppelt. Das Credo des Unternehmens: keine Kompromisse. In die Läden kommen nur Artikel, die zuvor von den Verkäufern getestet und auf ihre Praxistauglichkeit hin geprüft wurden. "Wir haben einen Laden aufgebaut, in dem wir selbst für unsere Reisen kaufen würden", sagt Globetrotter-Mitbegründer Klaus Denart in einem Gespräch mit der Financial Times Deutschland. Authentizität pur!
"Beraten und verkauft", FTD 13.7.2006

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BP: Mehr als nur Petroleum 
Montag, 10. Juli 2006 - Success Stories
Energieversorger, deren Hauptgeschäftsfeld das Öl ist, haben es nicht leicht. Einerseits ist absehbar, dass ihnen aufgrund der Endlichkeit der Ressourcen in absehbarer Zeit die Geschäftsgrundlage abhanden kommen wird. Andererseits ist die Ölwirtschaft aufgrund ihrer ökologischen Nebenwirkungen Umweltschützern schon lange ein Dorn im Auge. In diesem schwierigen Umfeld ist der Konzern BP dabei, sich neu auszurichten und schaut dabei über den Tellerrand hinaus. Aus "British Petroleum" wurde längst "Beyond Petroleum" und mit seinen Aktivitäten zeigt das Unternehmen, dass diese Umbenennung mehr sein soll als eine reine Marketingkampagne. So berichtet die Financial Times Deutschland, dass der Energieversorger in den kommenden zehn Jahren rund acht Milliarden Dollar in die Produktion erneuerbarer Energietechnologien und den Bau klimaschonender Kraftwerke investieren will. Mit einem eigenen Programm zum Klimaschutz gelang es dem Konzern bereits, seinen Ausstoß an Treibhausgasen deutlich zu senken. Im "Good Company"-Ranking des Manager-Magazins landete BP so auf dem ersten Platz.
Artikel "Lasst Blumen sprechen" in der FTD vom 8.7.2006
"Good Company"-Ranking 2005 des Manager-Magazins

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CSR Germany: 80 Fallbeispiele deutscher Unternehmen 
Freitag, 7. Juli 2006 - Success Stories
Auf dem Webportal "CSR Germany", einer gemeinsamen Initiative von BDA und BDI, zeigen bereits 80 deutsche Unternehmen, welche Aktivitäten sie im Hinblick auf mehr Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung betreiben. Die Beispiele umfassen alle Branchen von Banken und Versicherungen über Konsumgüterhersteller bis hin zur Verpackungsindustrie. Dabei werden sowohl Einzelaktivitäten und Projektengagements vorgestellt als auch Maßnahmen, die direkt in der Unternehmensstrategie und den Geschäftsprozessen verankert sind.
Fallbeispiele "CSR Germany"

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Startschuss für den Preis "Freiheit und Verantwortung 2006" 
Donnerstag, 6. Juli 2006 - Success Stories
Die Initiative "Freiheit und Verantwortung", die von der Wirtschaftswoche sowie den Wirtschaftsverbänden BDI, BDA, ZDH und DIHK getragen wird, hat die Bewerbungsrunde für den Preis "Freiheit und Verantwortung 2006" ausgerufen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien kleine, mittlere und große Unternehmen vergeben und zeichnet Projekte aus, in denen Firmen sich in besonderer Weise bürgerschaftlich engagiert haben. Im vergangenen Jahr wurde in der Kategorie "Kleine Unternehmen" die Organisationsberatung Schulten & Weyland für ein Stadtteilprojekt ausgezeichnet. Sie gründete den Verein "Unternehmer/innen für die Nordstadt", der das interkulturelle Zusammenleben in dem Viertel fördert und die Eigenverantwortung der Bewohner durch verschiedene Projekte stärkt. Das Projekt "KidsKlinik" der Heinrich Mai & Sohn GmbH erhielt den Preis in der Kategorie "Mittlere Unternehmen". Es agiert bundesweit mit ehrenamtlichen Kooperationspartnern und hat sich der kinderfreundlichen Gestaltung und Renovierung von Kinderkliniken verschrieben. In der Kategorie "Große Unternehmen" wurde die DaimlerChrysler AG für ihr bereits 2003 gemeinsam mit der UNESCO ins Leben gerufene Projekt "Mondialogo" ausgezeichnet, das den internationalen und interkulturellen Austausch von Schülern, Studenten und Lehrern fördert. Bewerbungsschluss für den diesjährigen Preis ist der 15. September 2006.
Initiative Freiheit und Verantwortung

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HSBC: Sustainability als Teil des Geschäftsmodells 
Mittwoch, 5. Juli 2006 - Success Stories
Die britische Großbank HSBC macht vor, wie sich Nachhaltigkeits-Perspektiven im Finanzsektor umsetzen und in die Geschäftsprozesse integrieren lassen. So bietet das Unternehmen jedem Aktionär an, wenn er auf die Zusendung des gut 300-seitigen Geschäftsberichts verzichtet, dafür zehn Bäume zu pflanzen. In den nächsten fünf Jahren sollen außerdem in die Gebäude des Konzerns 150 Millionen Euro investiert werden, um diese umweltgerechter umzubauen. Auch im Tagesgeschäft greifen die Banker das Thema Sustainability offensiv auf. So hat die Bank Vorschriften zur Projektfinanzierung ausgearbeitet, denenzufolge die Investments nur in Aktivitäten fließen, die festgelegte Energie- und Umweltstandards einhalten. Beispielsweise finanziert die HSBC keine Projekte mehr, in deren Folge Regenwälder abgeholzt oder Naturschutzgebiete beeinträchtigt werden.
"Ein Wald an Stelle von Geschäftsberichten", Bericht in der FAZ vom 5. Juli 2006

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Vorbilder für "Sustainable Excellence" 
Freitag, 16. Juni 2006 - Success Stories
Die Sustainable Excellence Group und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt stellen in einer neuen Informationsschrift unter dem Motto "Exzellent führen - nachhaltig handeln" auf Basis des EFQM-Modells (European Foundation for Quality Management) Modelle für eine nachhaltige Organisationsentwicklung vor. Der von den Autoren propagierte Ansatz erweitert die EFQM-Perspektiven dabei um wichtige Nachhaltigkeitsaspekte. Die Broschüre erläutert Inhalte und Umsetzungsschritte und bietet zudem verschiedene Success Stories von Unternehmen, die die Prinzipien bereits erfolgreich umsetzen.

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