Zwischen Pragmatismus und Dogmatismus 
Mittwoch, 12. Oktober 2011 - sonstiges
Die taz lässt in einem spannenden Dialog die Initiatorin des Projekts Halbzeitvegetarier Katharina Rimpler und den überzeugten Veganer Christian Vagedes darüber diskutieren, welcher Weg sinnvoll ist, um Menschen zu einer Veränderung ihres Ernährungsverhaltens - und damit zu einer Minimierung der schädlichen Auswirkungen desselben auf die Welternährungslage und ökologische Aspekte - zu bewegen. Rimpeler, die selbst auf den Genuss von Fleisch verzichtet, geht davon aus, dass eine eher dogmatische Alle-oder-Nichts-Forderung, nämlich die Forderung eines hundertprozentigen Verzichts auf tierische Produkte, eher abschreckende Wirkung hat, da Menschen eher dazu neigen, ihr Verhalten langsam und im Rahmen kontinuierlicher Lernprozesse zu verändern. Vagedes hingegen betrachtet diese Perspektive eher als Halbheit und setzt auf hundertprozentiges Commitment. Er betrachtet den eher legeren Umgang mit dem Thema als grundlegend falsches Signal. Ich finde an dem Beitrag spannend, wie Rimpeler - aus meiner Sicht sehr treffend - beschreibt, dass man sich so großen Entscheidungen wie dem Fleischverzicht auch in kleinen Schritten annähern kann. Sicherlich haben manche Menschen ein initiales Erlebnis oder eine Erkenntnis, die es ihnen leicht macht, ihr Leben von hier auf jetzt um 180 Grad zu wenden. Aber häufig sind es gerade die - auch selbstauferlegten - Verbote, die uns mental in die Enge treiben. Ein "nie wieder" wirkt da leicht blockierend und mobilisiert unseren Widerstand. Mein persönliches Fazit: Auch kleine Schritte in die richtige Richtung sind ein wichtiger Beitrag.
"Man muss einen Cut machen!" taz 25.9.11

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GLS Bank eröffnet Spendenportal 
Dienstag, 20. September 2011 - sonstiges
In der Anthroposophie spielt Schenkgeld als gesellschaftliche Kraft seit jeher eine besondere Rolle. Die GLS Bank trägt den Steinerschen Gedanken nun durch die Einrichtung eines Online-Spendenportals Rechnung. Auf der Plattform können gemeinnützige Projekte und Initiativen, die GLS-Kunden sind, ihre Aktivitäten vorstellen und um Spenden werben. Spender können ihre Gelder in Bereiche wie den Umwelt- und Naturschutz, Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit, Bürgerengagement und Menschenrechte, Kinder und Jugend, Kultur und Bildung, Leben im Alter, Menschen mit Behinderungen oder ökologische Landwirtschaft fließen lassen.
GLS-Spendenportal

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Erster Veganer-Supermarkt in Berlin 
Donnerstag, 11. August 2011 - sonstiges
In Berlin hat kürzlich der erste Supermarkt mit ausschließlich veganem Produktangebot eröffnet. Wie groß die Nachfrage nach Lebensmitteln ist, die gänzlich auf die Verwendung tierischer Rohstoffe verzichten, zeigt die positive Resonanz. Betreiber Jan Bredack wurde von den Kunden schlicht überrannt. Wo er mit 100 Kunden pro Tag rechnete, damit das Geschäft sich lohnt, tummeln sich in seinem Supermarkt inzwischen täglich zwischen 400 und 500 Einkaufsfreudige. Das Beispiel zeigt, wie sich das Konsumverhalten zumindest von Teilen der Bevölkerung stetig ändert, mehr an Nachhaltigkeit ausrichtet und so auch einstige Nischen zu profitablen Geschäftsfeldern macht. Zwar findet man heute beispielsweise Bio-Lebensmittel - zumindest mit kleinem Sortiment - in jedem Supermarkt, doch wer die Messlatte an den eigenen Konsum höher anlegt, ist zumeist auf aufwändige Recherchen und die Beschaffung via Internet begrenzt. Ein Aufwand, der viele kritische Konsumenten bisweilen doch abschreckt. Bleibt zu hoffen, dass neue Geschäftsmodelle wie das von Jan Bredack Schule machen, denn selbst man nicht ausschließlich vegan leben möchte, ist es doch schön, leicht an solche nachhaltigen Produkte zu kommen. Deshalb an dieser Stelle ausnahmsweise mal ein bisschen Werbung. Ich bin ganz begeistert von dem Online-Shop Vegane Zeiten, der ein wunderbares Schuhsortiment hat. Habe mir neulich ein Paar bestellt, das wirklich gut aussieht. Und der Service ist einfach klasse!
"Wir sind überrannt worden", taz 29.7.11

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Sommerzeit - Ferienzeit 
Donnerstag, 30. Juni 2011 - sonstiges
Es ist wieder einmal so weit. think.work.different macht Sommerferien! Ich wünsche allen LeserInnen schöne Sommertage und bin ab 25. Juli wieder mit frischen News für Sie da. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann

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Fair Trade legt um 27 Prozent zu 
Donnerstag, 26. Mai 2011 - sonstiges
Fairer Handel scheint ein Thema zu sein, das den Deutschen unter den Nägeln brennt. Im vergangenen Jahr legte der Handel mit Fairtrade-Produkten hierzulande um 27 Prozent zu. Es wurden Waren im Wert von etwa 340 Millionen verkauft. Umfragen zufolge kennen bereits 77 Prozent der Bevölkerung das Siegel für fairen Handel, 93 Prozent davon finden es glaubwürdig. Bereits mehr als 180 Unternehmen bieten Fairtrade-Produkte in mehr als 30.000 Supermärkten und Bioläden an. In der Gastronomie sind es rund 18.000 Einrichtungen, die fair Gehandeltes auf den Tisch bringen.
Fairtrade wächst um 27 Prozent, Glocalist 4.5.11

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Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 
Montag, 20. Dezember 2010 - sonstiges
think.work.different macht Weihnachtsferien. An dieser Stelle möchte ich allen LeserInnen des Blogs für ihre Aufmerksamkeit und ihre freundlichen Feedbacks zu meiner Arbeit danken. Ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 10. Januar finden Sie hier wieder Neuigkeiten rund um Spirit im Business. Herzliche Grüße, Nadja Rosmann

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Sommerzeit - Ferienzeit 
Montag, 26. Juli 2010 - sonstiges
think.work.different macht Sommerferien. Ab 16. August finden Sie hier wieder wie gewöhnlich frische News zum Thema authentisches Business. Bis dahin wünsche ich Ihnen schöne Sommertage.

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Money rulez 
Freitag, 9. Juli 2010 - sonstiges
Der Umgang mit dem Thema Geld treibt bisweilen illustre Blüten. So berichtet die Süddeutsche Zeitung über ein Projekt in Singapur, die Money-Clinic, in der bereits Kindern der Umgang mit Geld beigebracht wird. Im Interview mit der SZ erklärt die Gründerin Ying Teo: "Vorschüler in Singapur haben zwar Mathematik als Fach, aber mit Geld befassen sie sich erst nach dem Eintritt in die Grundschule mit sieben Jahren. Vielen Familien ist das zu spät. Die Eltern wollen, dass ihre Kinder einen Vorsprung beim Umgang mit Geld haben. Wir trennen zwischen Programmen für Finanzpolitik und Anlagestrategien. Sie befassen sich mit Sparen, Haushalten, Preisvergleichen. Acht- bis Zehnjährige sollen verstehen, wie das Geld für sie arbeitet. Und Teenager lernen das Bankensystem kennen; sie erfahren, was ein Bond, was eine Aktie ist, sie lernen an der Börse zu spekulieren und zu investieren." Wer das haarsträubend findet, wird vielleicht etwas besänftigt, wenn er das Zitat eines Managers auf der Webseite der Money-Clinic zur Kenntnis nimmt: "Keine Generation hat mehr Geld zur Verfügung und mehr Druck, es auszugeben als jene Kinder, die im 21. Jahrhundert geboren sind. Wir steuern auf eine Generation junger Singapurianer zu, die Sklaven ihrer Kreditkarten sind und ihr Leben damit verbringen, nach Luxuslabels und Statussymbolen zu jagen." Ying Teo jedenfalls gibt sich durchaus auch gesellschaftskritisch, sagt, dass es ihr Anliegen sei, den Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld beizubringen und ihnen zu zeigen, dass man auch teilen solle: "Wir sind der Überzeugung, dass Jugendliche heute einen viel zu leichten Zugang zu Geld haben und zu viel ausgeben. Wir versuchen ihnen klarzumachen, dass man sein Geld zusammenhalten muss, wenn man es langfristig behalten will." Letztlich bleibt aber doch der Beigeschmack, dass hier schon früh vermittelt wird: Money rulez ...
Wo Dreijährige zum Anlageberater werden, SZ 30.6.10

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