Bogenschießen für die Balance 
Montag, 12. Februar 2007 - Management
In einem Kurzbeitrag zeigt das Handelsblatt, wie Manager im Zen-Bogenschießen zu einem neuen Selbstverständnis und mehr Balance in Business und Alltag kommen können. "Viele Manager erleben eine starke Diskrepanz zwischen beruflichem Handeln und innerem Selbstbild", sagt Zen-Meister Paul J. Kohtes. Der Gründer der heute in Europa umsatzstärksten PR-Agentur Pleon Kohtes Klewes zeigt Managern, wie sie im Bogenschießen diese beiden Pole wieder verbinden können und damit die eigene Authentizität stärken. Die Stimmigkeit, die sich dann einstellt, folgt einem natürlichen Flow. "Wir sagen, dass wir eine Entscheidung aus dem Bauch fällen, und meinen meist, sie sei in einem ganzheitlichen Sinne richtig", sagt Kohtes.
"Treffer Zielmitte", HB 7.2.2007

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Verbraucher achten auf CSR-Kontext 
Freitag, 9. Februar 2007 - Studien
Eine Studie des imug Instituts zeigt, dass Informationen über den Kontext, in dem Produkte entstehen, Auswirkungen auf das Kaufverhalten haben. Am Beispiel eines Testberichts über Tiefkühllachs der Stiftung Warentest zeigte sich, dass jeder vierte Abonnent die gegebenen Informationen zum Thema Corporate Social Responsibility bei seiner Kaufentscheidung berücksichtigt. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie sich mit ihrem Konsum verantwortlich verhalten möchten, jeder Vierte tut dies auch konsequent. Die komplette Untersuchung ist zum Preis von 20 Euro über das imug Institut zu beziehen.
imug Institut

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Wertschöpfungskette für gesellschaftliches Engagement 
Donnerstag, 8. Februar 2007 - Studien
Corporate Volunteering kann einen Beitrag dazu leisten, das ökonomische Handlungsinteresse von Unternehmen mit gemeinwohlorientiertem Engagement zu verbinden und dadurch eine Wertschöpfungskette der gesellschaftlichen Verantwortlichkeit zu schaffen, so das Ergebnis einer Studie des Lehrstuhls für Umweltmanagement an der Universität Lüneburg. Die Studie beleuchtet, wie und warum Volunteering zum wichtigen Bestandteil einer Corporate Citizenship werden kann und zeigt mit Fallbeispielen entsprechende Handlungsoptionen auf.
"Corporate Volunteering in der Personalarbeit"

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Atempausen und Besinnung auf das Wesentliche 
Mittwoch, 7. Februar 2007 - Management
In einem Interview mit dem Manager Magazin erklärt der ehemalige Benediktiner-Mönch Anselm Bilgri, was Führungskräfte von den Regeln des Benedikt von Nursia lernen können. So legt er Managern Demut als wichtige Tugend ans Herz, wobei der Begriff für ihn sowohl Bodenhaftung als auch die Bereitschaft zum Dienen beinhaltet. Wichtige Voraussetzung auf dem Weg zu kompetenter Führung ist laut Bilgri die Entwicklung von geistiger Reife und innerer Ruhe: "Besonders wichtig ist es, dass Manager auch gelegentlich innehalten und sich eine Atempause gönnen ... Sie müssen sich zeitweilig aus dem Hamsterrad ihrer Führungsaufgaben, an denen sie oft zu ersticken drohen, an einen ruhigen Ort zurückziehen. Man muss immer wieder über die eigenen Ziele und die des Unternehmens nachdenken. Das sind Atempausen für den Geist, in denen der Manager sich auf das Wesentliche besinnen kann." Ein Rat, ganz im Sinne Benedikts ist es, sich nicht von äußeren Zwängen leiten zu lassen: "Wer schreibt uns denn vor, dass sich ein Unternehmen nur nach dem Willen der Aktionäre richten muss? Es ist doch genauso wichtig, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Wichtige Erfolgsfaktoren sind auch gute Beziehungen zu den Kunden, zu den Lieferanten und nicht zuletzt zu den Mitarbeitern."
"Führen heißt dienen", Manager Magazin 1.2.2007

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Manager müssen sich auf Unsicherheit einstellen 
Dienstag, 6. Februar 2007 - Management
Der Chefredakteur der Wirtschaftswoche Stefan Baron empfiehlt Managern den Blick nach China, um sich auf die neuen Herausforderungen der Führung im Kontext der Globalisierung einzustellen. Wachsende Beschleunigung und explosionsartiger Wandel fordern von Führungskräften ein neues Maß an Unsicherheitstoleranz. Alte Paradigmen wie das Schema Prognose, Planen, Umsetzen verlieren an Wirkungskraft und neue Fähigkeiten wie das Erspüren, Antizipieren und das Setzen von Prioritäten gewinnen dagegen an Bedeutung, so Baron. "Für die Manager bedeutet dies ein radikales Umdenken und hat schwierige Balance-Akte zur Folge: Statt strategischer Vision ist danach künftig eher situatives Reaktionsvermögen vonnöten", so Baron. Demzufolge müssen Visionen künftig durch Unschärfe gekennzeichnet sein. Sie sollen nur noch Anhaltspunkte liefern, ohne gleich ein strategisches Korsett nach sich zu ziehen. "Anforderungen, wie geschaffen für alle, die es gewohnt sind, in den Kategorien von Yin und Yang zu denken", so Baron.
"Yin und Yang", WiWo 3.2.2007

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Schlafmangel kostet Wirtschaft Milliarden 
Montag, 5. Februar 2007 - Wissenschaft
Die Always-On-Mentalität vieler Führungskräfte mit 24/7-Verfügbarkeit lässt kaum Zeit für ausreichend Schlaf, doch wer permanent "online" ist, leidet nicht nur gesundheitlich. So berichtet die Wirtschaftswoche in einem Artikel, dass der Schlafmangel, der längst nicht mehr nur ein Phänomen des oberen Managements ist, die Weltwirtschaft jährlich mehrere Hundert Milliarden Dollar kostet. Der Grund: Mitarbeiter und Führungskräfte, die sich keine ausreichenden Ruhezeiten gönnen, sind unkonzentrierter, machen häufiger Fehler und werden öfter krank. Schlafentzug beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit sogar mehr als leichte Trunkenheit: "Auch müde Manager handeln wie Betrunkene. Nur ist dieser Zusammenhang in den Führungsetagen deutscher Unternehmen offenbar noch nicht angekommen. Wichtige Entscheidungen treffen die Manager oft erst spät am Abend, wenn die Tagesgeschäfte abgewickelt sind. Viele nehmen Arbeit mit nach Hause. Nach einem Nachtflug aus Übersee kehren sie direkt ins Büro zurück — erschöpft und mit Kopfschmerzen. Fatal."
"Erfolg im Schlaf", WiWo 30.1.2007

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Zwei Drittel aller Unternehmen sind krank 
Freitag, 2. Februar 2007 - Studien
Nur jedes dritte internationale Unternehmen ist "gesund", so das Ergebnis einer Studie von Booz Allen Hamilton, bei der zwischen 2003 und 2005 insgesamt rund 50.000 Mitarbeiter von Unternemen aus 23 Branchen und 100 Ländern befragt wurden. Ein großes Problem, selbst für die gut aufgestellten Firmen, sind dysfunktionale Organisationsformen. Auch die Entscheidungswege sind für viele Unternehmen ein Problem. So ist in den als nicht gesund erachteten Organisationen nur für 23 Prozent der Mitarbeiter ersichtlich, wie Entscheidungen getroffen werden. Die Unternehmensgröße wiederum hat ebenfalls einen Einfluss auf den Zustand der Unternehmen. Hier haben kleinere Unternehmen weniger Probleme. Ist ein Unternehmen gesund, so stehen die Chancen doppelt so hoch, dass es profitabler ist als der Branchendurchschnitt, so die Studie.
Studie Booz Allen Hamilton

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Das mittlere Management duckt sich 
Donnerstag, 1. Februar 2007 - Management
Immer weniger Führungskräfte aus dem Mittelmanagement stimmen mit den an der Führungsspitze getroffenen Unternehmensentscheidungen überein, zu diesem Ergebnis kommt die Beratungsgesellschaft Saaman Consultants auf der Basis von mehr als 2.000 Potenzialanalysen und Management-Audits. "Die Ergebnisse der Motive/Werte-Befragung sind größtenteils ernüchternd und teilweise alarmierend. Wir haben es im mittleren Führungsbereich mit einer weit auseinandergehenden Schere zwischen Denken und Handeln zu tun. Es gibt eine große Mehrheit des von uns analysierten Personenkreises, der mit den Entscheidungen des Topmanagements auf breiter Linie nicht einverstanden ist", so Wolfgang Saaman in einem Beitrag für die Financial Times Deutschland. Vier von fünf Mittelmanagern sind mit der von den Vorständen vorgegebenen Marschrichtung nicht nur nicht einverstanden, sondern "sie würden deutlich von der gelebten Unternehmenspraxis abweichende Entscheidungen fällen". Diese Haltung wird jedoch nur von 20 Prozent der betroffenen Führungskräfte auch offensiv gegenüber ihren Vorgesetzten vertreten. Die Folge: "Es herrscht also in weiten Teilen des deutschen Managements eine Gehorsams- und Anpassungsmentalität. Das Beweisen von Rückgrat ist nicht die Stärke der derzeitigen Mittelmanager." Dieses Ducken hinterlässt auch bei den Werten der mittleren Führungsriege Spuren: "Wo das Wohl der Börsenkurse gefragt ist, bleibt in der realen Welt für Ethik kein Raum ... Auf die Frage nach den Werten der Manager nennen 88 Prozent rein materialistische Vorstellungen wie Zielerreichung, Unternehmensgewinn, Wettbewerbsvorteile und eigene Karriere zuvörderst." Immerhin zwölf Prozent der Mittelmanager bekennen sich zu menschlichem Miteinander, Unternehmenskultur, Humanität oder Lebensqualität, doch nur die Hälfte davon ist auch bereit, sich für diese Werte aktiv einzusetzen.
"Schicker Anzug, Boss", FTD 27.1.2007

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