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Mindfulness und eine neue Bewusstseins-Kultur in Alltag und Business

© Dr. Nadja Rosmann 2022

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Wie Verletzlichkeit uns mit anderen verbinden kann

Viele Menschen scheuen sich davor, ihre Verletzlichkeit zu zeigen - nicht zuletzt, weil sie Angst haben, von ihrem Umfeld dann negativ bewertet zu werden. Verschiedene Untersuchungen der Universität Mannheim zeigen hingegen: Vielleicht ist diese Furcht unnötig. In ihren Tests mit Probanden wurde deutlich: Baten diese um Hilfe oder gestanden Fehler ein, war die Resonanz der Mitmenschen oft wesenltich wohlwollender, als die Testteilnehmenden es erwartet hatten. Die Wissenschaftler.innen sehen in der Kultivierung von Selbstmitgefühl einen Weg, diese Selbstverengung zu lockern. Dazu gehöre es, Verständnis für die eigenen Schwächen und das persönliche Leiden daran zu entfalten, Schmerz und Versagen als unvermeidlichen Teil des Lebens anzuerkennen und bewusst im Augenblick zu sein, ohne Probleme zu ignorieren oder überzubewerten. In einer Studie mit Studierenden überprüften sie die Wirksamkeit des Selbstmitgefühls. Und tatsächlich zeigte sich bei jenen Teilnehmenden, die über ein höheres Selbstmitgefühl verfügten, deutlich weniger Hemmungen, eigene Schwächen einzugestehen und schlicht als menschlich wahrzunehmen.
Wir alle machen Fehler, spektrum.de 11.2.2022

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Buch-Tipps
Meine beiden Bücher, die ich mit Paul J. Kohtes geschrieben habe.

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