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Mindfulness und eine neue Bewusstseins-Kultur in Alltag und Business

© Dr. Nadja Rosmann 2022

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Wirtschaft geht auch anders

Die FAZ stellt in einem Portrait die Alanus Hochschule vor und illustriert damit, dass ein Fach wie die Wirtschaftswissenschaften zum Denken und kritischen Hinterfragen des Status quo gezielt anregen kann. Die Universität mit den anthroposophischen Wurzeln betrachtet seit jeher beispielsweise die Kunstpraxis als essenziellen Bestandteil aller Studiengänge - weil sie eine Grundspannung der Spontaneität erzeuge. Philosophie und Reflexion sind bei Alanus ebenfalls festes Programm. Der Unterschied, den das Studium an der Hochschule macht, wird besonders augenscheinlich im Vergleich von Klausurfragen. So druckt die FAZ eine Fragen aus einer VWL-Klausur der Uni München ab, bei denen die Studenten in erster Linie mit volkswirtschaftlichen Rechenformeln zu arbeiten haben. Bei Alanus hingegen werden klassische VWL-Theorien auf den Prüfstand gestellt - die Studenten müssen einerseits ihr fachliches Wissen demonstrieren und andererseits in ihren Klausuren die Dinge weiterdenken, neue Argumentationen entwickeln und vor allem die Grundannahmen ihres Faches gezielt hinterfragen. Bei Alanus ist mechanisches Denken nicht gefragt und auch die "Mitleidlosigkeit", die vielen Studenten durch neoklassische Theorien der Ökonomie antrainiert werde, wird zum Thema gemacht. Auch bei Alanus stehen Formeln auf dem Lehrplan - mit ihnen wird aber nicht nur gerechnet, sondern ihre Auswirkungen auf den Menschen werden gezielt thematisiert.
Die Beseelung des Wirtschaftsstudiums, FAZ 10.3.12

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